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Historischer Verein Bad Aiblingund Umgebung e. V.

Satzung des Historischen Vereins Bad Aibling und Umgebung e. V.

I. Allgemeine Beschreibung des Vereins

┬ž 1

Name, Gr├╝ndungsdaten und Sitz des Vereins

1) Der Verein f├╝hrt den Namen

Historischer Verein Bad Aibling und Umgebung e. V.

2) Er wurde am 11. Januar 1902 gegr├╝ndet und ist als rechtsf├Ąhiger Verein in das Vereinsregister

beim Amtsgericht Traunstein unter der Vereinsnummer VR 40965 eingetragen.

3) Am 26. Februar 1916 ist der ÔÇ×historische Verein Aibling (e.V.)“ mit der Nummer I. 33 Nr. 17

in das Vereinsregister beim K. Amtsgericht Bad Aibling eingetragen worden.

4) Der Verein hat seinen Sitz in Bad Aibling.

┬ž 2

Zweck des Vereins

1) Sein Zweck ist die Erforschung der Heimat, die Verbreitung der Heimatkunde und die F├Ârderung

der Heimatpflege f├╝r Bad Aibling und Umgebung.

┬ž 3

Aufgaben des Vereins

1) Der Verein erf├╝llt seine Aufgaben durch

1. Vortr├Ąge, F├╝hrungen, Ausstellungen und Exkursionen,

2. Erhaltung und Ausbau des Heimatmuseums mit seinen Sammlungen und des darin

befindlichen Archivs,

3. Unterst├╝tzung von Interessenten, die das Archiv f├╝r ihre Forschungen nutzen wollen,

4. F├Ârderung der Forschung, insbesondere durch die Herausgabe von Jahrb├╝chern und

historischen Arbeiten,

5. Austausch von Schriften und Erfahrungen mit verwandten Vereinen und Institutionen.
 

II. Mitgliedschaft

┬ž 4

Erwerb der Mitgliedschaft

1) Mitglied kann jede unbescholtene Person nach schriftlicher Beitrittserkl├Ąrung werden.

2) Mitgliedschaftsantr├Ąge k├Ânnen durch den Vorstand ohne Angabe von Gr├╝nden abgelehnt

werden.

3) Die Mitgliedschaft wird mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages wirksam.

┬ž 5

Mitglieder

1) Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus den

1. ordentlichen Mitgliedern,

2. Ehrenvorsitzenden,

3. Ehrenmitgliedern.

2) Ordentliche Mitglieder des Vereins k├Ânnen nat├╝rliche und juristische Personen, K├Ârperschaften,

Beh├Ârden, Anstalten und Vereine sein.

┬ž 6

Ehrenmitgliedschaft und Ehrenvorst├Ąnde

1) Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben, kann die

Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernennen.

2) In besonderen F├Ąllen k├Ânnen Ehrenvorsitzende ernannt werden.

┬ž 7

Rechte der Mitglieder

1) Die Mitglieder sind berechtigt, in den Mitgliederversammlungen Antr├Ąge zu stellen, zu w├Ąhlen

oder gew├Ąhlt zu werden, abzustimmen, an allen Veranstaltungen und Unternehmungen des

Vereins teilzunehmen und auch au├čerhalb der Versammlung jederzeit Antr├Ąge oder Anregungen

beim Vorstand oder dem Beirat anzubringen.

2) Die Mitgliedschaft berechtigt zum unentgeltlichen Bezug der jeweiligen Neuausgabe des

ÔÇ×Mangfallgaues“.

┬ž 8

Pflichten der Mitglieder

1) Die Mitglieder sind verpflichtet

1. zur Beachtung der vom Verein erlassenen Satzung und Beschl├╝sse

2. zur Zahlung des Jahresbeitrages.

 

┬ž 9

Ende der Mitgliedschaft

1) Die Mitgliedschaft endet durch den Tod eines Mitgliedes, den Austritt aus dem Verein oder den

Ausschluss durch den Vorstand.

2) Der Austritt kann jederzeit schriftlich beim Vorstand erkl├Ąrt werden. Er entbindet nicht von der

Beitragszahlung f├╝r das laufende Kalenderjahr.

3) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann aus triftigen Gr├╝nden, insbesondere bei

Verletzung der Beitragspflicht, vom Vorstand beschlossen werden. Die ausgeschlossene Person

hat jedoch das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung.

III. Finanzwesen des Vereins

┬ž 10

Allgemeines

1) Als Mittel zur Ereichung des Vereinszweckes dienen die Jahresbeitr├Ąge der Mitglieder, Spenden

und sonstige Zuwendungen.

2) Gesch├Ąftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

┬ž 11

Mitgliedsbeitrag

1) Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

2) Der Vorstand kann in besonderen F├Ąllen den Beitrag erm├Ą├čigen, stunden oder erlassen.

┬ž 12

Gemeinn├╝tzigkeit

1) Der Verein ist selbstlos t├Ątig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,

sondern ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts

ÔÇ×Steuerbeg├╝nstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2) Mittel des Vereins, einschlie├člich etwaiger Gewinne, d├╝rfen nur f├╝r die satzungsm├Ą├čigen Zwecke

verwendet werden.

3) Der Vorstand kann Mitgliedern eine Verg├╝tung nach Ma├čgabe einer Aufwandsentsch├Ądigung im

Sinne von ┬ž 3 Ziffer 26a. EStG gew├Ąhren.

4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch

unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen, beg├╝nstigt werden.

 

IV. Die Vertretung und Verwaltung des Vereins

┬ž 13

Organe des Vereins

1) Organe des Vereins sind

1. die Mitgliederversammlung,

2. der Vorstand,

3. der Beirat.

┬ž 14

Ordentliche Mitgliederversammlung

1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zust├Ąndig f├╝r

1. die Entgegennahmen des Rechenschafts- und des Kassenberichtes des Vorstands

sowie dessen Entlastung,

2. die Wahlen gem├Ą├č ┬ž 14 Absatz 5),

3. die Änderung der Satzung,

4. die Festsetzung des Jahresbeitrages,

5. die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern,

6. die Beschlussfassung ├╝ber Antr├Ąge,

7. die Entscheidung ├╝ber die Aufl├Âsung des Vereins.

2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal j├Ąhrlich statt.

Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mindestens 2 Wochen vorher

einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich.

3) Die Mitgliederversammlung ist ohne R├╝cksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

beschlussf├Ąhig. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei

Stimmengleichheit gibt die Stimme des / der 1. Vorsitzenden den Ausschlag, F├╝r Satzungs├Ąnderungen

oder die Vereinsaufl├Âsung sind 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder

erforderlich.

4) ├ťber die Mitgliederversammlung und ihre Beschl├╝sse ist vom Schriftf├╝hrer / von der

Schriftf├╝hrerin ein Protokoll anzufertigen, das von dem / der 1. Vorsitzenden gegengezeichnet

und bei der n├Ąchsten Mitgliederversammlung verlesen wird.

5) Alle drei Jahre finden in dieser Versammlung Wahlen statt:

1. Des / der 1. Vorsitzenden,

2. des Stellvertreters / der Stellvertreterin,

3. des Schatzmeisters / der Schatzmeisterin,

4. von 2 Schriftf├╝hrern / Schriftf├╝hrerinnen,

5. des Museumsleiters / der Museumsleiterin und

6. von 6 Beiratsmitgliedern.

7. M├Âglichkeiten bei der Durchf├╝hrung der Wahlen:

a) Gew├Ąhlt wird jeweils in geheimer Wahl mittels Stimmzettel

b) die Versammlung kann die Wahl durch Zuruf beschlie├čen, wenn die Zahl der

Kandidaten nicht gr├Â├čer ist, als die Zahl der zu besetzenden ├ämter.

6) Ersatzwahlen finden in der n├Ąchsten ordentlichen Mitgliederversammlung statt, bei besonderer

Dringlichkeit in einer au├čerordentlichen Mitgliederversammlung.

 

┬ž 15

Au├čerordentliche Mitgliederversammlung

1) Eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung kann in gleicher Form wie die ordentliche

Mitgliederversammlung einberufen werden

1. durch Beschluss des Vorstandes

2. auf schriftlich begr├╝ndetem Antrag von mindestens 10 Mitgliedern.

In diesem Fall ist die Versammlung innerhalb von zwei Wochen, nach Eingang des

Antrages beim Vorstand, einzuberufen.

┬ž 16

Der Vorstand

1) Der Vorstand des Vereins besteht aus

1. dem / der 1. Vorsitzenden,

2. dem / der 2. Vorsitzenden,

3. dem 1. Schriftf├╝hrer / der 1. Schriftf├╝hrerin,

4. dem 2. Schriftf├╝hrer / der 2. Schriftf├╝hrerin,

5. dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin.

2) Der / die 1. Vorsitzende oder der / die 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und

au├čergerichtlich. Sie haben die Stellung eines gesetzlichen Vertreters.

3) Der Vorstand ist zust├Ąndig f├╝r

1. die laufende Verwaltung und die unaufschiebbaren Gesch├Ąfte des Vereins,

2. die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und der Vorstandssitzungen,

3. den Vollzug der Beschl├╝sse der Mitgliederversammlungen und der Vorstandssitzungen,

4. die Entscheidung ├╝ber die Aufnahme oder den Ausschluss eines Mitgliedes,

5. die Leitung der Veranstaltungen des Vereins.

┬ž 17

Der Beirat

1) Der Beirat ber├Ąt und unterst├╝tzt den Vorstand bei der Gestaltung der Vereinst├Ątigkeit.

2) Der Beirat besteht aus 6 gew├Ąhlten Mitgliedern (siehe ┬ž 14, Absatz 5), Ziffer 6.).

Weitere Mitglieder im Beirat k├Ânnen sein

1. der Museumsleiter / die Museumsleiterin,

2. der Leiter / die Leiterin des Archivs,

3. die Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder,

4. ein Historischer Berater, der von dem / der 1. Vorsitzenden zu den Sitzungen eingeladen

werden kann.

 

┬ž 18

Gemeinsame Sitzungen des Vorstands mit dem Beirat

1) Vorstand und Beirat beschlie├čen zusammen ├╝ber alle Vereinsangelegenheiten, deren

Erledigung nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten ist.

2) Bei Vorstands- und Beiratssitzungen ist die Anwesenheit von mindestens sechs Mitgliedern

erforderlich um beschlussf├Ąhig zu sein.

3) Vorstand und Beirat beschlie├čen mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.

Bei Stimmengleichheit entscheidet der / die 1. Vorsitzende.

4) ├ťber diese Sitzungen wird ein Protokoll gef├╝hrt, das von dem / der 1. Vorsitzenden und von dem

Schriftf├╝hrer / der Schriftf├╝hrerin zu unterzeichnen ist und in der n├Ąchsten Sitzung verlesen wird.

V. Neufassung der Satzung und Aufl├Âsung des Vereins

┬ž 19

Neufassung und Inkrafttreten der Satzung

1) Diese Satzung ist ab dem Tag ihrer Eintragung in das Vereinsregister g├╝ltig.

2) Sie l├Âst die bisherigen ÔÇ×Statuten“ ab, deren Eintr├Ąge vom 11. Januar 1902, vom 11. M├Ąrz 1914,

und vom 25. September 1959, datiert sind.

┬ž 20

Aufl├Âsung des Vereins

1) Bei Aufl├Âsung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zwecke f├Ąllt das Verm├Âgen des

Vereins an die Stadt Bad Aibling.

2) Diese hat es ordnungsgem├Ą├č zu verwalten, bis sie es einer anderen Vereinigung zuf├╝hren kann,

die es unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r gemeinn├╝tzige, mildt├Ątige oder kirchliche Zwecke zu

verwenden hat.

3) Beschl├╝sse ├╝ber die Verwertung des Vereinsverm├Âgens d├╝rfen erst nach Einwilligung des

zust├Ąndigen Finanzamtes ausgef├╝hrt werden.